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von Fidibus Es fanden sich ca. 30 Lehrgangsteilnehmer auch aus anderen Stilrichtungen auf dem ehemaligen Polizeigelände an der Düsseldorfer Tannenstr. ein. Der erste Tag fand bei sonnigem Wetter im Freien statt. Andreas Weitzel leitete dieses Seminar wie immer gut vorbereitet und interessant. Als erstes zeigte uns Andreas das richtige ein- und aussteigen. Kleinigkeit, dachten die Lehrgangsteilnehmer. Die richtige Technik ist auch hier entscheidend. Man sollte nämlich während der gesamten Bewegung in der Lage sein, sofort die Bewegungsrichtung zu wechseln. Dies ist wichtig, bei einem Angriff, der während des Ein- oder Aussteigens erfolgt. Dann nahm der Aggressor auf dem Rücksitz platz. Von hier erfolgten dann verschiedene Angriffe, wie Unterarmwürge, Würgeangriffe mit einer Schnur oder einem Gürtel, Angriffe mit dem Messer. Andreas zeigte, dass man im Auto, trotz eingeschränkter Bewegungsfreiheit, viel mit Bewegung erreichen kann, wie man die Ausstattung eines Pkw in die Verteidigungshandlung einbinden kann. Später wechselte dann der Aggressor auf den Beifahrersitz. Auch hier taten sich verblüffend viele Möglichkeiten auf. Gegen Ende des ersten Tages zeigte Andreas noch einige Möglichkeiten, eine Person ( z. B. Täter wird beim Ausbau des Autoradios o. ä. auf frischer Tat betroffen) aus dem Pkw zu holen. Ich war überrascht, wie viele Möglichkeiten es noch gibt, die ich nicht kenne ( Polizeibeamter mit 27 Berufsjahren). Am zweiten Tagen mussten wir, aufgrund der Wetterlage umdisponieren. Wir hatten die Möglichkeit in ein leer stehendes, viergeschossiges Gebäude zu wechseln, um dort situative SV zu trainieren. Andreas war auch auf diese Situation gut vorbereitet. Nach einigen Vorbereitungsübungen ging es ans Eingemachte. Situationen auf einer Treppe. Erkennen, ob wir angegriffen werden oder nicht, unauffällige Eigensicherung (nicht jede Aktion war ein Angriff), Verteidigung nach oben und nach unten. Später wurden dann in Rollenspielen alle Lehrgangsteilnehmer vor verschiedenste Situationen gestellt, u. a. in einer engen Toilettenanlage. Den Abschluss bildete eine Übung, die alle Teilnehmer noch einmal forderte. Es galt, einen Flur zu durchqueren und in die angrenzenden vier Zimmer (u. a. ein völlig abgedunkeltes) zu betreten. Es warteten vier Angreifer (Bewaffnet und unbewaffnet) auf die Verteidiger. Es gab Störungen durch Lichtwechsel und Geräuschkulisse. Das Seminar fand, wie gewohnt in einer guten und erheiternden Atmosphäre statt. Ich habe es genossen. Gruß
Fidibus |
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