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MEIN BESONDERER AUFTRAG Interview mit Vladimir Vasiliev (Ausschnitte) |
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von Brett Jacques, ND Übersetzt aus dem Englischen von Michael H., Text in Englisch wurde in World Federation of Russian Martial Arts, "Russian Combat" / Mitglieder Spotlight" veröffentlicht. Auch erschienen in der Zeitschrift GRAPPLING ARTS INTERNATIONAL (G:A:I:N) Als der Auftrag auf meinen Schreibtisch kam, verdrehte ich die Äugen. Ich dachte mir es würde eine harte Aufgabe werden. Mein Verleger gibt mir immer harte Aufgaben. Wenn es einfach ist, ist es nicht gut, sagt er immer. Ich wusste, dass irgendwas nicht stimmte, als ich auf dem Hefter las. G.A.I.N. STRENG GEHEIME UNTERLAGEN: Ich öffnete ihn und las das folgende Profil:
Wir hatten Daten über den Kerl, aber der Verleger wollte mehr. Das Telefon klingelte und er war am Apparat: „Was zum Teufel machst du noch hier?“ „Äh?“ „Scheer deinen Arsch nach Toronto und finde alles was du kannst über diesen Typen heraus, am besten gestern schon. Teste ihn, Schlag ihn, greif ihn, mach alles um herauszufinden, ob er es drauf hat. Machst du nicht auch irgend so was Russisches? Er hat bestimmt zu dir einen besseren Zugang als irgend jemand anderen, den ich organisieren kann. Also... warum bist du immer noch am Telefon?“ Er legte auf und ich dachte: Toll, Toronto im Januar! Warum konnte er mich nicht nach Brasilien schicken, um Sperry zu interviewen? Ich kam an, als der Schnee zu fallen begann. Ich ging zu ihm nach Hause und er und seine Frau Valerie empfingen mich mit offenen Armen und warmen Herzen. Es war gegen Mittag, als ich bei ihnen ankam und die nächsten 4 Stunden bestanden aus russischem Essen, Gesprächen und Videoschauen. Für diejenigen, welche die russische Gastfreundschaft nicht kennen, ihr müsst es erleben, ihr werdet nicht enttäuscht werden. Vor meiner Reise, hatte ich alle Quellen benutzt, um möglichst viele Informationen über diesen Kerl zu bekommen. Ich organisierte mir auch so gut wie jedes Video, dass er herausgegeben hatte. Ausgehend von diesen Informationen machte ich einen Fehler, welchen ein guter Reporter niemals machen sollte, ich ging dieses Interview mit einer extrem negativen Einstellung an. Zum Teufel, aus einigen der Berichte die ich hatte, konnte dieser Kerl Bruce Lee, Kwaichankain und .... nur so hinwegfegen, geheime Armeetechniken hier, geheime Techniken dort, Laaber Laaber. Die Sachen auf den Videos sahen gepfuscht aus; ich meine, es sah so aus, als ob seine Trainingspartner sich extra fallen ließen. . So, nachdem ich ca. 4 Stunden mit dem Super Geheimen Krieger gesprochen hatte, fand ich, dass er einer der genialsten Typen war, die ich jemals getroffen hatte. Sein Wissen über alles was mit Kampf zu tun hatte war umfassend und einleuchtend, ich vergaß doch tatsächlich zu Atmen und zu Blinzeln für Stunden. Wir analysierten Videobändern von anderen Ausbildern in Russland und den USA (meine eingeschlossen) ich entdeckte, dass er das Studium von Bewegung und deren Anwendung in der wirklichen Welt tatsächlich genoss. Er war an sportlichen Sachen nicht interessiert, nur an dem was auf der Strasse und dem Schlachtfeld funktionierte. Ich dachte mir, dass ist ja alles schön und gut, aber kann er nicht nur sprechen, sondern die Sachen auch ausführen. Ich würde es schnell herausfinden. Es war Zeit für Vladimir eine Unterrichtsstunde zu geben. Wir begannen mit einigen seltsamen Aufwärmübungen, welche darin gipfelten, dass man zwei Leute zusammendrückt. Ich wählte Vladimir. Dieser dünne Kerl war stark. Ich war doch tatsächlich erstaunt von seiner Kraft, weit mehr, als ich erwartet hatte. Als nächstes unterrichtete er die Klasse in einem Bewegungskonzept und demonstrierte dann einige Sachen, an denen er wollte dass die Schüler arbeiteten. Er kam herüber zu mir, um mit mir persönlich zu arbeiten. Ich hatte ihm zuvor gesagt, dass ich die Videos gesehen hatte und der Meinung war, dass die Sachen gefälscht waren. Ich sagte ihm, dass ich den Eindruck hatte dass man dies nur schwerlich auf der Straße anwenden könne. Er grinste mich breit an, oder war es ein Teufelsblick? Er sagte dann: „Lass es uns ausprobieren, Du schlägst und trittst oder was auch immer und ich bewege mich.“ Daraufhin startete ich eine Serie von Schlägen und Tritten. Obwohl ich nie 100% gab, brauchte ich es gar nicht. Dieser Kerl war erstaunlich. Er schlug mich aus den unberechenbarsten Winkeln. Jeder der Schläge war kein KO Schlag, aber sie hatten alle ihren Effekt, den ich nicht erklären konnte und bis heute nicht erklären kann. Ich konnte eindringen und ihn zu Boden bringen, aber der Schmerz machte es so unangenehm, dass ich es nicht wiederholen wollte. Er war unbeschreiblich im Herauswinden (entkommen). Alles in allem war er tatsächlich fähig. Wir fuhren fort und arbeiteten an Verteidigung gegen Messer, Arbeiten mit Nervendruckpunkten, Personenschutzideen und vor allem Entspannung. Die Fähigkeit zu reagieren und dabei entspannt zu sein, war überwiegend für die erfolgreiche Anwendung von Vladimirs Methode. Ich hatte eine ausgezeichnete Zeit, welche immer einleuchtender wurde je näher sich die Stunde ihrem Ende zuneigte. So, wie beschreibt man nun eine solche Methode? Von meinem Trainingshintergrund betrachtet, würde ich sagen, dass Vladimirs Methode der Russian Martial Art am besten beschrieben werden könnte als betrunkenes SILAT oder betrunkenes Ba Gua oder angetrunkenes Aikido. Zum Teufel, wie verdammt beeindruckend. Wie auch immer, ein System ist nur so gut, wenn man es auch an andere unterrichten kann, so dass sie es benutzen können. Können andere es auch lernen? Wenn ja, wie lange würde es dauern, um erfahren darin zu sein? Einige dieser Fragen wurden beantwortet, als ich mit zwei seiner Schüler trainierte, welche die letzten 2 Jahre bei ihm gelernt hatten. Diese Jungs waren aalglatt und fließend, aber keine Kopien von Vladimir. Sie ließen das System für sie selbst arbeiten. Das gesamte Training produzierte Schockwellen in meinem Denken über die Kampfkünste. Es wäre für jeden (zu jeder Zeit des Jahres) wertvoll sich eine Zeit lang bei Vladimir aufzuhalten und von ihm zu lernen. G: Was war deine erste Kampfkunst und wie alt warst du? V: Ich begann mit 13 mit Boxen G: Welches System kam als nächstes? V: Nahkampf, welches sich SYSTEM nannte, wurde mir beim Militär beigebracht. Ein Begriff, welcher für eine Ansammlung von Techniken benutzt wurde, welche sich vorwiegend auf Techniken und Taktiken fokussierten. Als ich 20 war begann ich mit Karate und nach 6 Monaten belegte ich den 2ten Platz in der Russischen Kumitemeisterschaft (Partnerkampf) in der 70kg Klasse. Es war ein Leichtkontaktwettkampf, aber es hatte den Anschein, dass jeder andere Kämpfer den Arzt aufsuchen mute. G: Welche Aspekte des Karate mochtest du? V: Ich mochte die Tatsache, dass es Wettkämpfe gab, und man seine Sachen zeigen konnte. G: Wann begannst du dein Training mit deinem derzeitigen Ausbilder Mikhail Ryabko? ... ANTWORT AUF DIESE UND VIELE ANDEREN FRAGEN KÖNNEN SIE IN DEM BUCH "MENSCHEN LEBEN SYSTEMA" LESEN. Brett Jacques, ND, ist ein internationaler SAMBO Meister und der Autor von: STREET SAMBO, Praktische Greiftechniken zur Selbstverteidigung. In seinem Bahnbrechenden 3er Videoserie, unterrichtet Dr. Jacques, wie man diese explosive Verbindung von Schlagen, Werfen und Greifen benutzt, um ein Duzend von gebräuchlichen Straßenangriffen abzuwehren. Auch erläutert er die Dynamik der Sambo Bodenkampftechniken. |
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